22.10.2015 – FREIE WÄHLER Sachsen starten Petition gegen sinnlose Zeitumstellung

Große: „Die Bundesregierung muss die Kritiker endlich ernst nehmen“

Jedes Jahr das gleiche Stöhnen über die Zeitumstellung. Jedes Frühjahr und jeden Herbst. Stunde vor, Stunde zurück?! Doch auf die Kritiker der sinnlosen Zeitumstellung aus allen politischen Lagern reagiert die Bundesregierung stoisch nicht.
Landesvorsitzender Steffen Große: „So sehr wir Kontinuität und Verlässlichkeit schätzen, wo es angebracht ist. Die sachliche Kritik bleibt seit Jahren ungehört und ohne Reaktion. Die Zeitumstellung zweimal im Jahr bringt mehr Durcheinander als Nutzen. Die angebliche Energieeinsparung hat sich als Flopp erwiesen. Geblieben sind Nachteile beispielsweise für die Gesundheit und die Agrarwirtschaft.“

Menschen, die unter organischen Erkrankungen leiden, haben unter der Zeitumstellung besonders zu leiden. Untersuchungen haben ergeben, dass in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung 25 Prozent mehr Krankenhausbehandlungen wegen Herzbeschwerden durchgeführt werden als sonst im Durchschnitt eines Jahres. Auch Tiere haben Probleme mit der Zeitumstellung. So sind bspw. Kühe auf feste Melkzeiten eingestellt. Die Zeitumstellungen bringen regelmäßig alles durcheinander und führen teilweise und unnötig zu Ausfällen.

Unter openPetition Deutschland haben die FREIEN WÄHLER eine Unterschriftenaktion gegen die Zeitumstellung mit dem Adressaten Bundeskanzleramt verfasst.

Der Organismus des Menschen ist in vielen Bereichen so aufgebaut, dass er einem bestimmten Rhythmus folgt, der sich jeden Tag wiederholt. Biologische Funktionen, die diesen tagesrhythmischen Schwankungen unterliegen, sind z. B. der Blutdruck, die Pulsfrequenz, die Körpertemperatur oder die Ausschüttung der Glukokortikoide in der Nebennierenrinde. Die Glukokortikoide besitzen ihren maximalen Blutspiegel zwischen 6 und 9 Uhr und ihren Minimalspiegel gegen Mitternacht. Ein solcher Rhythmus wird als zirkadianer Rhythmus bezeichnet. Schwankungen beeinflussen Schlaf-Wach-Rhythmus und die Gesundheit. Häufig stärker betroffen sind ältere Menschen, Säuglinge und Kinder.

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