FREIE WÄHLER Sachsen mahnen Befriedung nicht nur im Lehrerbereich an

Landvize Beier: "Beim Schlaglochschließen keine neuen Löcher aufreißen"

Für die FREIEN WÄHLER ist der Schlagabtausch zwischen den Koalitionspartnern CDU und SPD im Lehrerbereich ärgerlich und erneut Ausweis der alten Scheuklappenpolitik. Die SPD ist im Kern gegen die Verbeamtung, um ihre politische Vorfeldorganisation GEW, die bei der Verbeamtung in Größenordnungen Mitglieder verliert, nicht im Regen stehen zu lassen. Die CDU dagegen dreht an den Schrauben im Lehrerbereich so, dass es möglichst billig wird – auch um den Preis neuer Ungerechtigkeiten.

Die stellvertretende Landesvorsitzende Astrid Beier mahnt, beim Schlaglochschließen keine neuen Löcher aufzureißen. Mit den Lehrern allein sei es nicht getan. "Andere Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes müssen auch fair behandelt werden. Ein Polizist beispielsweise, der seine Gesundheit oder gar sein Lebens riskiert, kann nicht der Verlierer der Lehrerfehlplanung sein. Außerdem muss die Regierung das Lohnabstandsgebot wahren. Wer die Grundschullehrer besser stellt, setzt einen Dominoeffekt bis in die Ministerien hinein in Gang oder nimmt andernfalls neue Ungerechtigkeiten, Risse und Unmut in Kauf."

Die FREIEN WÄHLER Sachsen fordern für den öffentlichen Dienst ein Gesamtkonzept, das nicht nur den Lehrerbereich befriedet. Der Freistaat Sachsen muss insgesamt als Arbeitgeber wieder attraktiv werden.

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