FREIE WÄHLER Sachsen befürchten schlimmsten Schulstart seit 1990

Landesvize Astrid Beier: „Staatsregierung muss endlich handeln“

Die FREIEN WÄHLER Sachsen befürchten mit Blick auf den bevorstehenden Unterrichtsausfall durch Lehrermangel den schlimmsten Schuljahresstart seit 1990. Obwohl die Regierung die Schülerzahlentwicklung und das verfügbare Lehrerpotenzial kennt, wird seit Jahren nicht adäquat gehandelt. Zu wenig Lehrer wurden ausgebildet, zu wenig Reserven angelegt, das System wird auf Verschleiß gefahren. Der Altersdurchschnitt der Kollegien und die Zahl an Seiteneinsteigern als eigentliche Notlösung erhöhen sich dramatisch. Die Arbeitsbedingungen gehören zu den schlechtesten bundesweit, die Vertragsangebote sind oftmals nur befristet, die Konditionen anderer Bundesländer verlockender.

Die stellvertretende Landesvorsitzende Astrid Beier: „Sachsen wird trotz Milliardenrücklagen immer unattraktiver. Die Staatsregierung steuert seit Jahren fahrlässig nicht dagegen. Bei unseren Kindern kommt durch Unterrichtsausfall in Größenordnungen immer weniger Bildung an. Bald schlägt das auf die Bildungsvergleiche durch und Sachsen verliert auch diesen Standortvorteil. Wir brauchen eine bessere Planung, Ausbildung und Einstellungszahlen mit Reserven, langfristige Verträge, faire Bezahlung in allen Schularten und attraktive Bildungsstandorte.“

Die FREIEN WÄHLER sehen hier auch den Finanzminister und den Wirtschaftsminister in der Pflicht. Unter anderem für gute Bildung der Kinder zahlt jeder Bürger seine Steuern an den Staat und kann selbstredend im Gegenzug die Absicherung einer guten Schulbildung erwarten.

Beier: „Wenn Lehrer den Einsatz in bestimmten Regionen ablehnen, weil es sich dort weniger gut leben lässt als anderswo, ist nicht nur die Kultusministerin gefordert sondern die gesamte Staatsregierung. Interessenten gehen dann leider in andere Bundesländer. Wir erinnern außerdem an unseren Vorschlag, jungen Lehrern die Einstellung im Angestelltenverhältnis oder Beamtenstatus optional anzubieten, um diesen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Ländern zu streichen.“

Unklar, warum die SPD als Koalitionspartner die CDU-Starre mitmacht. Die FREIEN WÄHLER werden bei Einzug in den sächsischen Landtag die plan- und ideenlose Arbeit der Staatsregierung nicht mehr durchgehen lassen.

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