FREIE WÄHLER Diskussion zu den Themen Bildung und innere Sicherheit in Sachsen

GdP-Chef und Landesschülerrat bei den FREIEN WÄHLERN Sachsen zu Bildungs- und Sicherheitsthemen
 

 Die FREIEN WÄHLER Sachsen haben am 28.10.2016  in Chemnitz  ihre  Positionen in den Bereichen Bildung  und Sicherheit geschärft.  Zu den Gästen der  Veranstaltung zählten der kürzlich wieder  gewählte  sächsische Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei  Hagen Husgen sowie der Vorsitzende des sächsischen  Landesschülerrats Friedrich Roderfeld mit den weiteren  Vertretern des LSR Francesca Stiehler und Leon Köhler.

Zu den Gästen aus den Reihen der Freien Wähler und Wählervereinigungen gehörten die folgenden Vertreter:

 Vorstand der Landesvereinigung FREIE WÄHLER Sachsen:
Steffen Große, Astrid Beier, Marco Beer

FREIE WÄHLER sächsische Schweiz – Osterzgebirge
Ronny Liebscher, Mario Bieig

FREIE WÄHLER Bautzen
Günter Hutschalig

FREIE WÄHLER Makranstädt und Leipzig Land
Jens Spiske, Gabriele Dietrich, Karin Keil, Stefan Kuhtz

FREIE WÄHLER Meißen
Bernhard Kroemer

FREIE WÄHLER Dresden
Jörg Wisniewsky

FREIE WÄHLER Limbach Oberfrohna
Tilo Grosch

Stadtrat Leipzig
Dieter Deissler

In zwei Arbeitsgruppen ging es u.a. um die Fragen, wie lang längeres gemeinsames Lernen sinnvoll ist, ab welcher Klassenstufe Tablet-gestützter Unterricht eingeführt und ob und in welchem Umfang Distance Learning angeboten werden soll. Außerdem ging es darum, wie die Leistungen der Schüler umfänglicher abgebildet werden können und wie man eine bundesweit vergleichbare, einheitliche Basis bei den Standards, in der Lehrervergütung und bei der Schulausstattung schaffen kann. Einig waren sich die FREIEN WÄHLER mit dem Landesschülerrat von Anfang an u.a. in der Forderung nach mehr politischer Bildung. Da bietet Sachsen leider deutlich weniger an als die meisten anderen Bundesländer. 

Noch weniger Angebot sei hier bei der Polizei zu verzeichnen, weswegen auch in der Arbeitsgruppe Sicherheit – unterstützt von GdP-Chef Husgen – die Forderung nach mehr politischer Bildungaufgemacht wurde. Massive Kritik gab es am Seitz-Gutachten, das vor einigen Jahren mit der Prognose von absehbar 25% weniger Kriminalität die fatale Polizeireform ausgelöst hatte. Stattdessen sei parallel zum Stellenabbau ein Anstieg der Kriminalität um 13% eingetreten. Sachsen sei im bundesweiten Sicherheitsranking von Platz 4 (2009) auf Platz 11 abgerutscht (2015). Die FREIEN WÄHLER werden das ändern.

Landesvorsitzender Steffen Große: "Unsere Arbeitsergebnisse, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, werden wir nun zur Beschlussfassung für unser Wahlprogramm auf der nächsten Mitgliederversammlung vorlegen. Ich hoffe, dass wir für die meisten Vorschläge eine Mehrheit bekommen. Eines ist auf jeden Fall Konsens: Bildung und Sicherheit dürfen nicht Gegenstand von Sparmaßnahmen sein." 

 

 

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