06.08.2015 – FREIE WÄHLER Sachsen wollen Wölfe bundesweit ins Jagdrecht aufnehmen und

FREIE WÄHLER Sachsen wollen Wölfe bundesweit ins Jagdrecht aufnehmen und Schutzstatus verringern – Landesvorsitzender Große: "Bejagung wäre zweiter Schritt und erfordert politische Initiative"

Die FREIEN WÄHLER Sachsen plädieren dafür, den inzwischen in vielen deutschen Bundesländern beheimateten Wolf bundesweit ins Jagdrecht aufzunehmen. Dies bedeutet nicht, dass Wölfe ab sofort aktiv bejagt und erlegt werden können. Sie hätten zurzeit weiterhin das Privileg einer ganzjährigen Schonzeit bei gleichzeitiger Verpflichtung der Jäger zur Hege jeglichen Wildes. Dies ist in Deutschland nur im sächsischen Landesjagdgesetz geregelt.
Der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Sachsen, Steffen Große, erklärt: "Der Einfluss des Wolfes auf weitere frei lebende und darunter auch streng geschützte Tierarten in unserer Heimat wird noch nicht berücksichtigt. Es gilt, eine Gleichbehandlung des Wolfs ähnlich anderer Tierarten in der Kulturlandschaft durchzusetzen."

Die FREIEN WÄHLER Sachsen stützen die Expertensicht, dass die Wölfe in Deutschland zur Großpopulation gehören, die sich vom Baltikum über Weißrussland, die Ukraine und Polen bis nach Deutschland erstreckt. Somit ist der so genannte "günstige Erhaltungszustand" längst erreicht. Hiernach sollen mindestens 1.000 adulte Tiere den Fortbestand der Art in der jeweils in einer geschlossenen Population sichern. In der Wolfspopulation Ost- und Mitteleuropas leben etwa 5.000 adulte Individuen. Somit könnte man dem Wolf durch deutsche Initiative im Rahmen der FFH-Richtlinie der EU einen geringeren Schutzstatus zuordnen und ihn danach mit Jagd-und Schonzeiten belegen. Dann wäre der Wolf endlich den meisten anderen Tierarten in unserer Kulturlandschaft gleichgestellt. Diese werden zu einem großen Teil zur Erhaltung eines gesunden, artenreichen und den landschaftlichen, landes-kulturellen Verhältnissen angepassten Wildbestandes durch Bejagung reguliert.

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