05.06.2014 – FREIE WÄHLER Sachsen: Beim KITA-Streik geht`s nicht nur ums Geld

FREIE WÄHLER Sachsen: Beim KITA-Streik geht`s nicht nur ums Geld

Steffen Große: "Länder müssen den Kommunen mehr helfen"

Die FREIEN WÄHLER weisen darauf hin, dass die KITA-Streiks nicht auf die Forderung nach mehr Geld für eine anspruchsvolle Erzieheraufgabe reduziert werden dürfen. Oftmals wissen verärgerte Eltern nicht, dass es um mehr geht. Die Auseinandersetzung dreht sich auch um den allseits geforderten besseren Betreuungsschlüssel. 1:8 wäre aus Sicht der FREIEN WÄHLER ein vernünftiges Ziel. Derzeit sind es oft deutlich mehr Kinder pro Erzieher. Aufbewahrung statt individuelle Zuwendung ist die Konsequenz.

Zudem gehe es darum, dass die Betreuung der Kinder auch künftig von Fachpersonal geleistet wird. Entsprechend müsse die Ausbildung hochgefahren werden. Personallöcher flächendeckend mit Sozialassistenten zu stopfen, sei nicht sachgerecht und mindere die Qualität der frühkindlichen Bildung.

Landesvorsitzender Steffen Große: "Die Verbesserungen in den KITAs können die Kommunen nicht allein stemmen. Der Freistaat Sachsen muss mehr Geld zur Verfügung stellen. Letztlich geht es um frühkindliche Bildung und damit um eine klare Landesaufgabe."

Die FREIEN WÄHLER anerkennen das Bemühen des Landes und der Kommunen, mehr KITA-Plätze zu schaffen und bestehende Einrichtungen zu modernisieren. U.a. aber in der Geburtenhauptstadt Dresden ist die Platzzahl für den absehbaren Bedarf noch nicht zufriedenstellend.

Bildmaterial: dpa

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